PPWR & Konformität
Die Unterschrift fehlt nicht mehr.
Das DOC-Archiv führt generierte, hochgeladene und noch offene Konformitätserklärungen in einer Liste — und holt die Unterschrift per Link ein, auch von jemandem ohne Reguly-Konto.

- Verordnung
- PPWR (EU) 2025/40
- Bezug
- Art. 15, 39, Anhang VIII
- Modul
- DOC-Archiv + E-Signatur
- Signaturstufe
- eIDAS SES
Ausgangslage
Zwischen „DOC erstellt" und „DOC unterschrieben" liegt der Papierweg
Die Konformitätserklärung ist geschrieben — dann beginnt der Teil, den niemand geplant hat: Anhang per Mail, Unterschriftenseite ausdrucken, einscannen, zurückschicken. Ein halbes Jahr später sucht jemand die gültige Fassung.
- Generierte, hochgeladene und halbfertige Erklärungen liegen in drei verschiedenen Ecken.
- Wer unterschreiben soll, sitzt oft außerhalb des Systems — Geschäftsführung, Lieferant, Bevollmächtigter.
- Eine offene Unterschrift fällt erst auf, wenn die Erklärung gebraucht wird.
So arbeitest du damit
Eine Liste statt drei Ablagen
Das Archiv mischt drei Quellen in eine Liste: generierte DOCs, selbst hochgeladene Dateien und Entwürfe, die noch im Generator stehen. Die Suche filtert live über Titel und Metazeile, ein Klick öffnet die Vorschau. Erklärungen von außerhalb legst du per Drag-and-drop dazu — PDF, DOC und DOCX bis 20 MB. Zertifikate und Prüfberichte gehören dagegen in den Vault.
Entwürfe weiterführen
Ein Entwurf trägt seinen Stand in der Zeile — „In Bearbeitung", Anzahl der Dateien, letzte Bearbeitung. „Fortsetzen" führt zurück in den Generator, an genau die Stelle, an der du aufgehört hast. Ein angefangenes Dokument verschwindet nicht aus dem Blick, nur weil es noch nicht fertig ist.

Unterschreiben lassen
Zwei Wege führen zur Unterschrift: selbst im Browser zeichnen — oder eine Signatur-Anfrage an eine E-Mail-Adresse schicken. Bei einem generierten DOC wird die Unterschrift ins Dokument eingesetzt und daraus ein PDF erzeugt. Ein externer Signaturdienst ist nicht beteiligt, für die Unterschrift fällt kein zusätzliches Entgelt an.
Nachfassen und prüfen
Solange eine Anfrage offen ist, steht in der Zeile „Signatur ausstehend" samt Empfänger und einem „Erinnern", das den Link erneut verschickt. Danach „Extern signiert" mit Datum. Die unterschriebene Fassung hängt am Ursprungs-DOC und ist über dessen Audit-Trail abrufbar — mit Version und Prüfsumme.

Das Entscheidende
Ein Link genügt — kein Konto
Die Anfrage erzeugt einen Token-Link auf eine öffentliche Seite: Marke, Dokumenttitel, deine Nachricht, eine Vorschau — unterschreiben, Namen eintragen, abschicken. Kein Login, kein zusätzliches Abo für einen Signaturdienst. Die Oberfläche benennt das Ergebnis ausdrücklich als einfache elektronische Signatur (eIDAS SES), nicht als qualifizierte. Abgelaufene und zurückgezogene Links funktionieren nicht mehr.
Compliance-Verantwortliche
Jede ausgestellte Erklärung liegt dort, wo du sie auch in zwei Jahren zuerst suchst.
Zeichnungsberechtigte
Für euch bleibt am Ende ein Link und eine Unterschrift — kein zusätzliches Konto, kein Ausdruck, kein Scan zurück.
Kanzlei & Beratung
Die Frage „unterschrieben oder nicht?" beantwortet die Zeile, nicht der Rückruf.
Im Zusammenspiel
Ein Datenbestand, der weiterreicht
01
DOC-Generator
erstellt die Erklärung nach Anhang VIII
Konformitätserklärung · Version · Sprachfassungen
02
DOC-Archiv
bewahrt sie auf und holt die Unterschrift
signierte Fassung · Signatur-Status · benanntes PDF
03
Audit-Log
protokolliert jede Ablage und Signatur
Zeitstempel · Version · SHA-256-Prüfsumme
Häufige Fragen
Welche Signaturstufe bekomme ich?
Eine einfache elektronische Signatur (eIDAS SES). Die Oberfläche weist sie genau so aus. Wo eine qualifizierte Signatur (QES) vorgeschrieben ist, brauchst du einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter.
Braucht der Unterzeichner ein Reguly-Konto?
Nein. Die Signatur-Seite liegt bewusst außerhalb des Dashboards und ist ohne Login erreichbar — der Empfänger öffnet den Link, unterschreibt und ist fertig.
Worin unterscheidet sich das Archiv vom Compliance-Vault?
Das DOC-Archiv führt die Konformitätserklärungen selbst — generiert, hochgeladen oder im Entwurf, versioniert und mit Signatur-Status. Der Compliance-Vault ist die Ablage für alle übrigen Nachweise wie Zertifikate und Prüfberichte.
Wie lange muss ich eine Konformitätserklärung aufbewahren?
Die PPWR verlangt fünf Jahre bei Einwegverpackungen und zehn Jahre bei Mehrwegverpackungen. Das Archiv ist der Ort, an dem die Erklärung so lange auffindbar bleibt.
Passt dazu
DoC-Generator
Aus den geprüften Daten entsteht die fertige Konformitätserklärung.
Jeder Nachweis liegt bereit, keiner verfällt still.
Der Compliance-Vault legt alle Nachweise an einem Ort ab — Prüfberichte, Zertifikate und Erklärungen, versioniert und mit Ablaufüberwachung.
Jede Änderung steht schon fest, bevor jemand danach fragt.
Das Audit-Log führt jede Änderung an deinen Compliance-Daten mit Zeitpunkt, Aktion und Entität — filterbar nach Entitätstyp und Aktion, mit Diff je Zeile.
Sehen, was noch offen ist
Fünf Fragen zeigen dir, wie weit deine PPWR-Nachweise tragen — kostenlos und ohne Anmeldung.

