PPWR
Die Verordnung, zerlegt in 20 Pflichten.
Sieben Stichtage von August 2026 bis 2040 — jede Pflicht mit Rechtsgrundlage, deinem Stand aus den Verpackungsdaten und dem Modul, in dem du sie erledigst.

- Verordnung
- PPWR (EU) 2025/40
- Geltungsbeginn
- 12. August 2026
- Stichtage
- 7, bis 2040
- Pflichten
- 20
Inverkehrbringer
Du musst wissen, was ab dem 12. August 2026 für dein Sortiment gilt.
Compliance & Qualität
Ihr braucht einen Stand, der zeigt, was erledigt ist und was noch offen liegt.
Beratung & Kanzlei
Du bekommst die offenen Fragen deiner Mandanten gebündelt statt einzeln per Mail.
Ausgangslage
Die Verordnung sagt dir nicht, was am Montag zu tun ist
Die PPWR gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat — es gibt kein nationales Umsetzungsgesetz, auf das man noch warten könnte. Der Verordnungstext nennt Pflichten und Stichtage, aber keine Reihenfolge, keine Zuständigkeit und keine Nachweisliste.
- Die Stichtage verteilen sich über Artikel und Anhänge — der 12. August 2026 ist nur der Geltungsbeginn, viele Detailwerte greifen erst ab 2030.
- Wer im Haus welche Angabe liefert, steht nirgends: Datenblätter beim Lieferanten, Gewichte in der Logistik, Claims im Marketing.
- Offene Rechtsfragen sammeln sich in Mailverläufen, statt gebündelt bei der Kanzlei zu landen.
Zeitachse
Was wann gilt — und warum der Geltungsbeginn nicht das Ende ist
Sieben Stichtage führt die Roadmap; diese vier spannen den Bogen. Dazwischen liegen Sanktionen (Februar 2027), nationale Herstellerregister (voraussichtlich August 2027), Kompostierbarkeit und Leerraum in Verkaufsverpackungen (Februar 2028) und die harmonisierte Kennzeichnung (August 2028). Was in weniger als einem Jahr fällig wird, ist gelb markiert, was bereits gilt, dunkelblau.
11. Februar 2025
In Kraft getreten
Zwanzig Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt (Art. 71). Als Verordnung gilt die PPWR unmittelbar — ohne nationales Umsetzungsgesetz.
12. August 2026
Geltungsbeginn
Der Großteil der Verordnung greift, die Richtlinie 94/62/EG wird aufgehoben. Ab hier dürfen Verpackungen nur noch in Verkehr, wenn sie der PPWR entsprechen (Art. 4 Abs. 1). Sieben Pflichten hängen an diesem Datum, von der Konformitätserklärung bis zum Verpackungsregister.
1. Januar 2030
Die Kernstufe
Recyclingfähigkeit nach Klassen, Mindestrezyklatanteil, Leerraumquote und Verpackungsminimierung greifen (Art. 6, 7, 10, 24) — unter dem Vorbehalt der Rechtsakte, die dazu noch erlassen werden.
1. Januar 2038
Nur noch Stufe A oder B
Verpackungen der Recyclingklasse C verlieren den Marktzugang (Art. 6 Abs. 3), zwei Jahre später folgt die verschärfte Rezyklatstufe (Art. 7 Abs. 2) — Vorlaufzeiten, die in Materialentscheidungen von heute gehören.
Das Entscheidende
Der Stand kommt aus deinen Daten, nicht aus Häkchen
Jede Pflicht liest ihren Stand aus dem, was in Reguly ohnehin gepflegt wird: Wie viele Verpackungen haben eine Erklärung, wie viele Dossiers sind vollständig, welche Bestandteile stehen in Klasse D oder E, ist die LUCID-Meldung für das Vorjahr übermittelt. Ein Klick öffnet die Pflicht mit Erklärung, Frist und Übergangsregel, den Schritten in Reguly und dem, was außerhalb bleibt, sowie der Rechtsgrundlage mit Artikel und Wortlaut. Der Rollen-Check ordnet dich als Erzeuger oder Hersteller ein und blendet ab, was nicht auf dich zutrifft. Was nicht zu deinem Sortiment passt, markierst du als „nicht relevant"; die Anwaltsfragen bleiben als eigener Reiter.
Im Zusammenspiel
Ein Datenbestand, der weiterreicht
01
Compliance-Roadmap
ordnet die Pflichten und setzt die Termine
Stand je Pflicht · Frist · Rechtsgrundlage
02
Lieferanten-Anfragen
holt die Nachweise, die eine Aufgabe verlangt
Materialdatenblatt · Laboranalyse · Zertifikat
03
DOC-Generator
macht daraus die Konformitätserklärung
Konformitätserklärung
Häufige Fragen
Woher kommen die Fristen in der Roadmap?
Aus dem Text der Verordnung (EU) 2025/40 — sieben Stichtage von der allgemeinen Geltung 2026 bis zu den Verschärfungen 2035 bis 2040. Viele Detailpflichten hängen zusätzlich an Rechtsakten der Kommission; die Roadmap nennt darum je Stichtag den Vorbehalt und zitiert die Artikel, statt etwas zuzusichern.
Was bedeuten die vier Status?
Offen, In Arbeit, Erledigt und Nicht relevant. Du setzt sie im Detailfenster; der Stand wird gespeichert und ist beim nächsten Öffnen wieder da, ebenso deine Notiz je Pflicht. Pflichten, die nicht zu deinem Sortiment passen, etwa Mehrweg oder kompostierbare Verpackungen, nimmst du mit „Nicht relevant" aus dem Fortschritt heraus.
Rechnet Reguly meinen Status automatisch aus?
Wo es die Daten hergeben, ja. Für elf der zwanzig Pflichten liest Reguly den Stand aus deinen Verpackungen, Dossiers, dem Stoff- und Rezyklatregister und dem Verpackungsregister — etwa „7 von 9 Verpackungen mit Erklärung" oder „2 Bestandteile in Klasse D". Den Haken „Erledigt" setzt du trotzdem selbst, weil Reguly nicht sieht, was auf der Verpackung gedruckt ist.
Was passiert mit den Anwaltsfragen?
Du hinterlegst Kanzlei-Kontakt und Fragen, verschickst sie einzeln oder gebündelt. Die Antwort landet samt Anhängen am Vorgang, danach markierst du ihn als geklärt. Die rechtliche Bewertung bleibt damit dort, wo sie hingehört.
Passt dazu
DoC-Generator
Aus den geprüften Daten entsteht die fertige Konformitätserklärung.
Die Mengenmeldung entsteht aus deinen Verpackungen.
Verpackungsmengen aus den Stammdaten berechnen, nach den acht LUCID-Materialarten und Systembetreiber aufschlüsseln und als XML für den Upload in LUCID erzeugen.
Neue Pflicht? Liegt in deinem Posteingang.
Regulatorische Änderungen zu PPWR, DPP und AI Act landen gefiltert in deinem Posteingang — auf Deutsch zusammengefasst, mit konkreten Handlungsschritten.
Wissen, was zuerst dran ist
Fünf Fragen zeigen dir, welche PPWR-Pflichten dich treffen und welcher Stichtag zuerst kommt — kostenlos und ohne Anmeldung.

