Reguly

EU AI Act

Kompetenz, die sich belegen lässt.

Art. 4 der KI-Verordnung verlangt ausreichende KI-Kompetenz bei den Menschen, die eure KI-Systeme betreiben. Der Tracker macht daraus ein Protokoll statt einer Behauptung.

AI-Literacy-Tracker in Reguly: Kennzahlen zu Trainings, Teilnehmern, letztem Training und Gesamtdauer über der Schulungstabelle
Verordnung
KI-VO (EU) 2024/1689
Bezug
Art. 4 — KI-Kompetenz
Modul
AI Literacy Tracker
Erinnerung
nach 180 Tagen

Ausgangslage

Die Schulung hat stattgefunden — nur beweisen kann sie niemand

KI-Kompetenz entsteht in den meisten Unternehmen nebenbei: ein Impuls im Teammeeting, ein externer Workshop, eine Runde zum sicheren Umgang mit Chat-Tools. Passiert ist viel. Dokumentiert ist selten etwas.

  • Die Schulung liegt als Kalendereintrag vor, als Foliensatz, in der Erinnerung der Beteiligten — nicht als Nachweis.
  • Ob die letzte Runde vor vier Monaten oder vor zwei Jahren war, kann spontan niemand sagen.
  • Steht eine Prüfung an, beginnt die Rekonstruktion aus Postfächern und Kalendern.

So arbeitest du damit

01

Klären, um welche Systeme es geht

KI-Kompetenz hängt an den Systemen, die ihr einsetzt, und an den Personen, die damit arbeiten. Das KI-Inventar hält beides fest — Anbieter, Einsatzbereich, Risikoklasse, verantwortliche Adresse. Daraus ergibt sich, wer geschult werden sollte und worüber.

KI-Inventar in Reguly mit Rollen-Check, Kennzahlen und einer Tabelle eingesetzter KI-Systeme samt Risiko-Badges
02

Jede Schulung in einem Eintrag festhalten

Ein Training wird in einem Dialog erfasst: Datum, Thema, Dauer, Teilnehmende und die durchführende Person, intern oder extern. Mehr Felder gibt es bewusst nicht — ein Protokoll, das zwanzig Angaben verlangt, wird nicht geführt.

Erfassungsdialog für eine KI-Schulung in Reguly mit Datum, Dauer, Thema, Teilnehmerliste und der Kennzeichnung für externe Trainer
03

Den Stand auf einen Blick sehen

Vier Kennzahlen für die ganze Marke: Zahl der Trainings, eindeutige Teilnehmende getrennt von der Summe aller Plätze, das letzte Training mit den Tagen seither und die Gesamtdauer. Die Antwort auf „Wie steht ihr bei KI-Kompetenz da?" — in vier Zahlen statt in einem Absatz.

04

Erinnert werden, bevor der Nachweis altert

Liegt das letzte Training über 180 Tage zurück, färbt sich die Kennzahl amber und ein Hinweis nennt die Zahl der Tage. Die Schwelle stammt nicht aus dem Gesetzestext — sie ist Reguly-Praxis und der Auslöser, den Stand erneut zu prüfen.

Betreiber von KI-Systemen

Ihr setzt KI im Tagesgeschäft ein — vom Marketing bis in die Personalabteilung.

Anbieter & Compliance

Du musst belegen können, dass die Menschen hinter den Systemen wissen, was sie tun.

Geschäftsführung & Kanzlei

Ihr verantwortet den Nachweis, ohne selbst Anwesenheitslisten zu führen.

Im Zusammenspiel

Ein Datenbestand, der weiterreicht

  1. 01

    KI-Inventar

    hält fest, welche KI-Systeme im Einsatz sind

    System & Anbieter · Einsatzbereich · Risikoklasse

  2. 02

    AI Literacy

    belegt die Kompetenz der Personen dahinter

    Schulungsdatum · Teilnehmende · Dauer · intern/extern

  3. 03

    Audit-Log

    protokolliert, wann was erfasst wurde

    Zeitpunkt · Aktion · Verlauf

Häufige Fragen

Was genau verlangt Art. 4 der KI-Verordnung?

Anbieter und Betreiber sollen nach besten Kräften sicherstellen, dass ihr Personal und Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen befasst sind, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Was ausreichend ist, hängt von Vorkenntnissen, Kontext und Einsatzzweck ab — eine Stundenzahl nennt die Verordnung nicht.

Schreibt Reguly vor, wie oft geschult werden muss?

Nein. Die 180-Tage-Marke ist eine Praxis-Schwelle im Produkt, kein Rechtsmaßstab: Danach markiert der Tracker den Stand als prüfenswert. Ob dieser Rhythmus für euch passt, entscheidet ihr — mit eurer Kanzlei, wenn es darauf ankommt.

Muss ich externe Dienstleister mitzählen?

Art. 4 nennt auch Personen, die im Auftrag mit den Systemen befasst sind. Die Teilnehmerliste nimmt beliebige Namen auf, und für die durchführende Person gibt es die Kennzeichnung extern — Agentur, Kanzlei oder Trainingsanbieter lassen sich genauso protokollieren wie das eigene Team.

Ersetzt der Tracker eine Rechtsberatung?

Nein. Reguly operationalisiert die Pflicht — es dokumentiert, was stattgefunden hat, und macht Lücken sichtbar. Die Bewertung, ob euer Kompetenzniveau ausreicht, bleibt bei euch beziehungsweise eurer Kanzlei.

KI-Kompetenz nachweisbar machen

Wir zeigen dir in einem kurzen Gespräch, wie das AI-Act-Modul Inventar, Risikoeinstufung und Schulungsnachweise zusammenführt.